Die Zeit nach der Intensivstation
Nach einem Intensivaufenthalt ist die Rückkehr in das alte Leben oft schwer. Welche Herausforderungen gehen damit für PatientInnen und Angehörige einher? Wie können sie unterstützt werden? Diskutieren Sie mit – am 11. Dezember von 18 bis 19.30 Uhr!
Muskelschwäche, Kurzatmigkeit, chronische Schmerzen– das sind nur einige der körperlichen Symptome, die nach einem Intensivaufenthalt auftreten können. Oft hinterlässt das Erlebte auch psychische Spuren, wie Angstzustände, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen. Viele ehemalige IntensivpatientInnen berichten zudem von kognitiven Problemen, wie Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen. Das alles kann die Rückkehr in den gewohnten Alltag erschweren. Es beeinflusst das Arbeitsleben, das Miteinander in der Familie und das Sozialleben gleichermaßen.
Im medizinischen Fachjargon spricht man vom Post Intensive Care Syndrom, kurz PICS. Was bedeutet dies für Betroffene und ihre Familien? Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Webinar „Die Zeit nach der Intensivstation“ am 11. Dezember 2024. Veranstaltet wird es vom Team der Arbeitsgruppe familien- und kinderfreundliche Intensivstation der DIVI Sektion Intensivmedizinische Frührehabilitation. Zu Gast sind diesmal:
- Kristin Gabriel, Angehörige
- Teresa Deffner, Psychologin
- Claudia Scheffzük, Ärztin
- -Doz. Dr. Caroline Renner, Ärztin
- Marie-Madlen Jeitziner, Pflegewissenschaftlerin
Diskutieren Sie mit und berichten Sie von Ihren Erfahrungen. Angehörige, ehemalige PatientInnen und Fachpublikum sind herzlich eingeladen. Das Webinar findet per GoTo-Webinar statt und ist für alle Teilnehmenden kostenfrei.
Weitere Infos unter: https://www.intensivtagebuch.de/webinar
Anmeldung unter: https://uni-jena-de.zoom.us/meeting/register/u5cscOiqrD0pH9VIGyRqz5WgZJy4uOUTZklR#/registration
Alle Daten
- 11. Dezember 2024 18:00 - 19:30