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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

15 Prozent Studierenden-Rabatt: ICU-Recovery 2026 in Paris

16. Juni 2026

15 Prozent Studierenden-Rabatt: ICU-Recovery 2026 in Paris

In 100 Tagen ist es bereits soweit: Die 10. European Conference on Weaning and Rehabilitation in Critically-Ill Patients öffnet ihre Türen. Im Fokus steht der interdisziplinäre und multiprofessionelle Ansatz zur Entwöhnung und Rehabilitation kritisch Kranker während und nach dem Aufenthalt auf der Intensivstation. Da die DIVI-Akademie an der Ausrichtung beteiligt ist, gibt es jetzt noch ein tolles Angebot für Studierende: 15 Prozent des Ticketpreises können gespart werden, um vom 26. bis 27. September zur Sorbonne Université nach Paris reisen zu können. Eine einmalige Gelegenheit!

Bericht aus dem Präsidium | Teil 2: Wie ist die DIVI strukturiert?

21. Mai 2026

Wie wird man Mitglied im DIVI-Präsidium?

Wer vertritt eigentlich die verschiedenen Fachbereiche innerhalb der DIVI? Wie wird man Mitglied des Präsidiums? Welche Rolle spielen dabei die unterschiedlichen Mitgliedsgesellschaften sowie die Mitgliederversammlung? Und was ist mit den fünf Säulen gemeint? Mit dem zweiten Teil des „Berichts aus dem Präsidium“ gibt die DIVI erneut Einblicke in ihre Strukturen und Entscheidungsprozesse. Denn Präsident Prof. Florian Hoffmann weiß: „Eine Dachgesellschaft wie die DIVI ist naturgemäß komplexer als andere Fachgesellschaften aufgebaut und die Strukturen sind nicht immer auf den ersten Blick nachvollziehbar. Mit dem ‚Bericht aus dem Präsidium‘ möchten wir das gezielt ändern.“

Nach der Intensivstation oft auf sich allein gestellt: DIVI fordert bessere Nachsorge für kritisch kranke Patienten

16. Juni 2026

Prof. Alexander Zarbock und Prof. Uwe Janssens

Viele Menschen leiden noch Monate oder Jahre nach einer intensivmedizinischen Behandlung unter körperlichen, psychischen oder kognitiven Folgen. Dennoch fehlen in Deutschland bislang flächendeckende und strukturierte Nachsorgeangebote. Anlässlich des Tags der Intensivmedizin am 18. Juni macht die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) auf diese Versorgungslücke aufmerksam und fordert einen konsequenten Ausbau der Nachsorge für kritisch kranke Patienten.

„Viele Menschen überleben heute schwerste Erkrankungen und intensivmedizinische Behandlungen“, sagt DIVI-Generalsekretär Prof. Alexander Zarbock (links), Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster. „Das ist ein großer Erfolg der modernen Intensivmedizin. Für einen erheblichen Teil der Betroffenen beginnt damit jedoch ein oft sehr langer Weg zurück in den Alltag und Beruf.“ Spezialisierte Ambulanzen für eine strukturierte Nachsorge gäbe es aber nur an wenigen Standorten, weshalb der tatsächliche Versorgungsbedarf bei Weitem nicht gedeckt werde, so Zarbock.

Notfallreform – DIVI fordert Nachbesserungen im vorliegenden Gesetzentwurf

21. Mai 2026

Portraits von Professorin Sabine Blaschke, Prof. Florian Hoffmann und Prof. Alexander Zarbock

Keine unabhängige Qualitätssicherung, keine klaren Führungsstrukturen und keine verbindlichen Standards für Integrierte Notfallzentren: Bevor in gut drei Wochen der Bundesrat in einem ersten Durchgang über das Gesetz zur Reform der Notfallversorgung berät, nimmt die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) nochmals detailliert zum vorliegenden Gesetzentwurf Stellung. Die Fachgesellschaft begrüßt zwar wichtige Korrekturen gegenüber der ursprünglichen Fassung, sieht jedoch insbesondere bei der Qualitätssicherung, den Governance-Strukturen der Integrierten Notfallzentren, der strukturierter Ersteinschätzung und der digitalen Vernetzung weiterhin erheblichen Handlungsbedarf.

Post Intensive Care Syndrom bei Kindern: Flyer veröffentlicht

17. Juni 2026

Post Intensive Care Syndrom bei Kindern

Die Sektionen Post Intensive Care Syndrom – PICS und Pädiatrische Intensiv- und Notfallmedizin haben vor wenigen Tagen Flyer für Kinder mit PICS-p veröffentlicht. Diese wurden speziell für betroffene Eltern und Angehörige, Geschwister sowie zuweisende Ärztinnen und Ärzte entwickelt.

Informiert wird über mögliche körperliche, psychische und kognitive Folgen eines intensivmedizinischen Aufenthalts im Kindesalter.

Gerne herunterladen und weitergeben!

Umfrage: Ressourcen und Praxis der präklinischen Transfusion

09. Juni 2026

Umfrage: Ressourcen und Praxis der präklinischen Transfusion

Ihre Expertise ist gefragt! Die präklinische Transfusion ist ein sich rapide entwickelndes Themenfeld. Um ein realistisches Bild der aktuellen Ressourcen und der Praxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erhalten, haben die DIVI-Sektionen Trauma, Notfall- und Katastrophenmedizin, Hämotherapie und Hämostasemanagement sowie Schock eine gemeinsame Umfrage entwickelt. Dauer: Nur wenige Minuten.

Uwe Janssens ist neuer medizinischer Geschäftsführer der DIVI

19. Mai 2026

Portrait von Prof. Dr. med. Uwe Janssens

Prof. Dr. med. Uwe Janssens ist neuer medizinischer Geschäftsführer der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). Mit dem Direktor der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin des St.-Antonius-Hospitals Eschweiler übernimmt ein bekannter Player und ausgewiesener Experte der Intensiv- und Notfallmedizin die medizinische Geschäftsführung. Der zu Anfang der Corona-Pandemie amtierende DIVI-Präsident bringt umfassende Erfahrung aus Klinik, Wissenschaft und Gesundheitspolitik mit ins Amt.

Vollblut für den Krisenfall: Intensiv- und Notfallmediziner richten Appell an Politik und Behörden

09. Juni 2026

Prof. Dania Fischer, Prof. Thorsten Annecke und Prof. Florian Hoffmann

Die DIVI fordert die Schaffung der regulatorischen und rechtlichen Voraussetzungen für die Einführung von kalt gelagertem Vollblut zur Stärkung der Resilienz im zivilen Gesundheitswesen. Internationale Erfahrungen belegen die Sicherheit, Wirksamkeit und praktische Umsetzbarkeit dieses Konzeptes. Derzeit verhindern jedoch regulatorische Hürden in Deutschland die Nutzung von Vollblut als zusätzliche Quelle der Blutversorgung in Ergänzung zur etablierten Komponententherapie. Mit einem offenen Brief appelliert die DIVI an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), zeitnah die Voraussetzungen für eine qualitätsgesicherte, wissenschaftlich begleitete Einführung von Vollblut für Krisensituationen in definierten zivilen Versorgungsbereichen zu schaffen.

Vortrag des Monats: Akute Herzinsuffienz

01. Juni 2026

Akute Herzinsuffienz

Seit dem März dieses Jahres zeigt die DIVI-Akademie jeden Monat einen ausgewählten Vortrag des vergangenen Kongresses für alle Interessierten. Im Juni ist es der Beitrag von Prof. Dr. med. Sebastian Reith, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Elektrophysiologie des St. Franziskus-Hospital in Münster. Er sprach auf dem DIVI25 über die Akute Herzinsuffienz. Nach Ablauf des Monats Juni ist das Video im internen Mitgliedsbereich auf divi.de zu finden.