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Aktuelle Meldungen

Neuigkeiten aus der Intensiv- und Notfallmedizin

15 Prozent Studierenden-Rabatt: ICU-Recovery 2026 in Paris

16. Juni 2026

15 Prozent Studierenden-Rabatt: ICU-Recovery 2026 in Paris

In 100 Tagen ist es bereits soweit: Die 10. European Conference on Weaning and Rehabilitation in Critically-Ill Patients öffnet ihre Türen. Im Fokus steht der interdisziplinäre und multiprofessionelle Ansatz zur Entwöhnung und Rehabilitation kritisch Kranker während und nach dem Aufenthalt auf der Intensivstation. Da die DIVI-Akademie an der Ausrichtung beteiligt ist, gibt es jetzt noch ein tolles Angebot für Studierende: 15 Prozent des Ticketpreises können gespart werden, um vom 26. bis 27. September zur Sorbonne Université nach Paris reisen zu können. Eine einmalige Gelegenheit!

Bericht aus dem Präsidium | Teil 3: Gesundheitsfachberufe. Klare Regeln für gelebte Zusammenarbeit

07. Juli 2026

Warum gibt es neue Geschäftsordnungen?

Wie gelingt es, dass in einer interprofessionellen Fachgesellschaft alle Berufsgruppen gleichermaßen Verantwortung übernehmen können? Mit der neuen Geschäftsordnung der Gesundheitsfachberufe schafft die DIVI dafür zum 1. Juli einen verbindlichen Rahmen. „Klare und nachvollziehbare Strukturen sind eine wichtige Voraussetzung für gute Zusammenarbeit“, sagt DIVI-Präsident Prof. Florian Hoffmann. „Sie geben allen Berufsgruppen die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.“

Erinnerung: 7500 Euro für praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Projekte – DIVI und Philips schreiben Forschungsförderpreis Patientensicherheit 2026 aus

05. Mai 2026

Forschungsförderpreis Patientensicherheit

Die Steigerung der Sicherheit von Patient:innen ist eine der drängendsten aktuellen Herausforderungen. Daher lobt die DIVI – unterstützt von der Philips GmbH – wieder den Forschungsförderpreis Patientensicherheit 2026 aus. Wachsende Resilienz, verbesserte Lehr- und Ausbildungskonzepte, optimierte Team-Zusammenarbeit, innovative Versorgungsstrukturen, schonendere diagnostische und therapeutische Methoden, sinnvolle Maßnahmen der Digitalisierung und patientenzentrierte Nutzung von Daten bieten das Potenzial, die Arbeit der medizinischen Teams für die Patient:innen sicherer zu machen, oder Komplikationen und „unbemerkte“ Verschlechterungen, früh zu erkennen oder gezielter reagieren zu können. Eine wissenschaftliche Begleitung solcher Vorhaben soll mit diesem Preis gefördert werden. Dotiert ist dieser mit 7.500 Euro. Deadline ist der 15. August 2026.

Nach der Intensivstation oft auf sich allein gestellt: DIVI fordert bessere Nachsorge für kritisch kranke Patienten

16. Juni 2026

Prof. Alexander Zarbock und Prof. Uwe Janssens

Viele Menschen leiden noch Monate oder Jahre nach einer intensivmedizinischen Behandlung unter körperlichen, psychischen oder kognitiven Folgen. Dennoch fehlen in Deutschland bislang flächendeckende und strukturierte Nachsorgeangebote. Anlässlich des Tags der Intensivmedizin am 18. Juni macht die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) auf diese Versorgungslücke aufmerksam und fordert einen konsequenten Ausbau der Nachsorge für kritisch kranke Patienten.

„Viele Menschen überleben heute schwerste Erkrankungen und intensivmedizinische Behandlungen“, sagt DIVI-Generalsekretär Prof. Alexander Zarbock (links), Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster. „Das ist ein großer Erfolg der modernen Intensivmedizin. Für einen erheblichen Teil der Betroffenen beginnt damit jedoch ein oft sehr langer Weg zurück in den Alltag und Beruf.“ Spezialisierte Ambulanzen für eine strukturierte Nachsorge gäbe es aber nur an wenigen Standorten, weshalb der tatsächliche Versorgungsbedarf bei Weitem nicht gedeckt werde, so Zarbock.

Nicht am falschen Ende sparen: DIVI fordert Kurswechsel beim GKV-Stabilisierungsgesetz

08. Juli 2026

Prof. Florian Hoffmann, Prof. Christian Karagiannidis und Prof. Uwe Janssens

„Jeder Mensch in Deutschland muss sich darauf verlassen können, im medizinischen Notfall schnell und sicher versorgt zu werden. Extreme Wetterlagen wie der Hitzedom der vergangenen Tage, Infektionswellen oder schwere Unglücke lassen sich nicht planen. Umso wichtiger ist es, dass die Krankenhäuser, die unsere Notfall- und Intensivversorgung tragen, wirtschaftlich stabil bleiben. Gesundheitspolitik muss diese Strukturen stärken – und nicht zusätzlich unter Druck setzen.“

Mit diesem Appell richtet sich der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Prof. Florian Hoffmann (li.), Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg, an die Mitglieder des Deutschen Bundestages. Diese entscheiden am Freitag über das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Mit einer heute veröffentlichten Stellungnahme fordert die DIVI die Abgeordneten auf, das Gesetz an entscheidenden Stellen nachzubessern.

Verlängert bis Ende Juli: Umfrage zu Ressourcen und Praxis der präklinischen Transfusion

09. Juni 2026

Umfrage: Ressourcen und Praxis der präklinischen Transfusion

Ihre Expertise ist gefragt! Die präklinische Transfusion ist ein sich rapide entwickelndes Themenfeld. Um ein realistisches Bild der aktuellen Ressourcen und der Praxis in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erhalten, haben die DIVI-Sektionen Trauma, Notfall- und Katastrophenmedizin, Hämotherapie und Hämostasemanagement sowie Schock eine gemeinsame Umfrage entwickelt. Dauer: Nur wenige Minuten. Deadline: Verlängert bis zum 31. Juli.

Veröffentlicht: Orientierungshilfe für eine sichere Infusionstherapie auf Intensivstationen

02. Juli 2026

Dr. Heike Hilgarth

Für mehr Sicherheit im klinischen Alltag: Die DIVI-Sektion Angewandte Pharmakologie in der Notfall- und Intensivmedizin hat in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) ein Infusionsschema zur Vermeidung von Inkompatibilitäten auf der Erwachsenenintensivstation entwickelt. Das praxistaugliche Infusionsschema soll helfen, physikalisch-chemische Inkompatibilitäten bei intravenösen Arzneimitteln auf Intensivstationen zu vermeiden. Der Beitrag wurde in der Fachzeitschrift Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin veröffentlicht und ist als Open-Access-Artikel verfügbar.

Vortrag des Monats: Akutes Nierenversagen

01. Juli 2026

Akutes Nierenversagen

Seit dem März dieses Jahres zeigt die DIVI-Akademie jeden Monat einen ausgewählten Vortrag des vergangenen Kongresses für alle Interessierten. Im Juli ist es der Beitrag von Prof. Dr. med. Carsten Willam, leitender Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie und Intensivmedizin sowie Rettungsmediziner am Uniklinikum Erlangen. Er sprach auf dem DIVI25 über Akutes Nierenversagen. Nach Ablauf des Monats Juli ist das Video im internen Mitgliedsbereich auf divi.de zu finden.

„Nierenersatztherapie lernt man nicht nebenbei“

07. Juli 2026

PD Dr. Michael Schmitz, Prof. Melanie Meersch-Dini und Prof. Detlef Kindgen-Milles

Praxisnah, interdisziplinär und wissenschaftlich fundiert: Gemeinsam mit Prof. Melanie Meersch-Dini (Mitte) aus Münster und Prof. Detlef Kindgen-Milles (rechts) aus Düsseldorf leitet PD Dr. Michael Schmitz (links), Chefarzt am Städtischen Klinikum Solingen, den AKI-NET-Kurs der DIVI-Akademie. Im Interview erklärt er, warum der Workshop weit mehr ist als eine klassische Fortbildung – und weshalb auch erfahrene Intensivmediziner:innen immer wieder Neues mitnehmen.